SPD-Bürgerpreis geht an „Frauenwürde Rhein-Lahn e.V.“

Veröffentlicht am 05.12.2017 in Pressemitteilung

Der Bürgerpreis der SPD Rhein-Lahn geht in diesem Jahr an den Verein "Frauenwürde Rhein-Lahn e.V." und wurde jetzt vom Kreisvorsitzenden Mike Weiland gemeinsam mit Laudator Daniel Stich, dem Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, im Kath. Pfarrzentrum am Europaplatz in Lahnstein an die Preisträger verliehen. "Mit diesem Preis, bestehend aus einer Urkunde, einer Glastrophäe und einem anerkennenden Geldbetrag, zeichnet die Kreis-SPD alljährlich ehrenamtlich in besonderem Maße engagierte Menschen, Gruppen oder Vereine aus dem Rhein-Lahn-Kreis aus, um ihren Verdienst für die Gesellschaft zu würdigen", unterstrich Mike Weiland gegenüber den Gästen.

Der Verein setzt sich seit mehr als 15 Jahren ehrenamtlich für die Beratung von Frauen und jungen Familien bei ausweglos erscheinenden Konflikt- aber auch Sozialsituationen ein und berät diese. Der Schwerpunkt liegt auf der Schwangerenkonfliktberatung. Die beiden Vorsitzenden Gabriele Laschet-Einig und Dagmar Schusterbauer nahmen den Preis gemeinsam mit Diplom-Sozialpädagogin Doris Tölkes-Geißler, die als fachlich versierte Konfliktberaterin für den Verein tätig ist, aus den Händen von Generalsekretär Daniel Stich, dem SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland und dem Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff entgegen und zeigten sich über die Auszeichnung sehr erfreut.

"Hätte es den Verein in den zurückliegenden Jahren seit Ende der 90er, Anfang der 2000er Jahre nicht gegeben, der von den Bewegungen 'Wir sind Kirche' und der 'Initiative Kirche von unten' von Frauen und Männern gegründet wurde, wäre der Rhein-Lahn-Kreis um eine entscheidende menschliche Komponente ärmer", so Mike Weiland.

In seiner Laudatio ging Generalsekretär Daniel Stich zunächst auf seine eigene Lebenssituation ein: Bei der Geburt seiner zwei Kinder sei er glücklicherweise in einer stabilen Lebenssituation gewesen. Für meist auch noch junge Frauen, die aber ungewollt schwanger werden, stellten sich dagegen oft und schnell Fragen der Existenz. Da sei die Beratungsstelle der Frauenwürde genau die richtige Anlaufstelle. Man helfe diesen Frauen in ihrer schwierigen Lebenssituation, gebe ihnen Rückhalt, versuche Antworten zu geben und Entscheidungen zu finden. Daniel Stich dankte dem Verein zudem im Hinblick auf die zunehmende Verrohrung der Gesellschaft für dessen Einsatz: „Die Gesellschaft wäre ohne euren Verein und ohne die anderen, die sich gesellschaftlich engagieren, ein deutliches Stück schlechter, kühler und weniger lebenswert“. Fünfzehn Jahre Engagement heiße auch fünfzehn Jahre gebraucht zu werden, so Daniel Stich weiter. Der Generalsekretär zeigte aber auch auf, wie sehr der christliche Hintergrund des Vereins und die Prinzipien seiner Partei zusammenpassen: Nächstenliebe und Solidarität, eines der SPD-Ideale, hätten im Prinzip dieselbe Bedeutung und gehörten einfach zusammen.

Gabriele Laschet-Einig wandte sich mit dem Appell ans Publikum, die Position der Frau in Gesellschaft und Politik noch weiter zu stärken. Durch den Bürgerpreis fühlen sich auch die Aktiven um Dagmar Schusterbauer und Doris Tölkes-Geißler in ihrer Arbeit bestätigt und motiviert. Man helfe allen Frauen, die Hilfe brauchen und das unabhängig von ihrer Konfession. Allein in diesem Jahr habe man bereits 350 kostenlose Beratungsgespräche geführt und damit Lösungsansätze nicht nur in Fragen der Schwangerschaft, sondern auch in zahlreichen Konfliktsituationen gesucht. Auch sexualpädagogische Prävention an Schulen gehört zum Angebot von Frauenwürde. Musikalisch umrahmt wurde die gemütliche Atmosphäre des Abends im Übrigen ebenfalls sehr passend von einem Aktiven des Vereins: Peter Auras untermalte die Veranstaltung mit Gitarre, Gesang und beispielsweise dem Song "The Times They Are A-Changin" des Künstlers Bob Dylan.

 

Homepage SPD Rhein-Lahn

Satzung des OV Nastätten

 

SPD Ortsverein Nastätten Nastätten, 29.09.2017

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Satzung

§ 1

Name, Tätigkeitsgebiet

1. Der Ortsverein umfaßt den Bereich der Stadt Nastätten. Die Ortsgemeinden: Buch, Oelsberg, Diethardt, Weidenbach, Strüth, Welterod, Lautert, Bettendorf und Obertiefenbach sind eingegliedert solange dort kein eigener Ortsverein gegründet wird.

2. Er führt den Namen Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Ortsverein Nastätten. Sein Sitz ist in Nastätten

§ 2

Zweck

Der Zweck des Ortsvereins ergibt sich aus seinem Bekenntnis zu den Grundsätzen der SPD und seiner Teilnahme an der politischen Willensbildung der Partei.

§ 3

Mitgliedschaft

1. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand des Ortsvereins, in dessen Gebiet der Antragsteller/die Antragstellerin wohnt.

2. Der Vorstand muss über den Aufnahmeantrag innerhalb eines Monats entscheiden. Lehnt der Ortsvereinsvorstand den Aufnahmeantrag nicht innerhalb eines Monats ab, so gilt dies als Annahme des Antrags.

3. Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann der Bewerber oder die Bewerberin binnen einen Monats beim Unterbezirksvorstand Einspruch erheben. Gegen dessen 2

Entscheidung ist die Anrufung des Bezirksvorstandes gegeben. Die Entscheidung des Bezirksvorstandes ist endgültig.

4. Wird gegen die Mitgliedschaft innerhalb eines Jahres kein Einspruch erhoben, so ist sie endgültig.

5. Einspruchsrecht hat jedes Mitglied über seinen Ortsvereinsvorstand. Der Einspruch ist zu begründen. Über den Einspruch entscheidet der Unterbezirksvorstand. Gegen dessen Entscheidung ist die Anrufung des Bezirksvorstandes zulässig.

6. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt ist schriftlich zu erklären. Die Rückgabe des Mitgliedsbuches gilt ebenso auch als Austrittserklärung. Ausschluss nach Organisationsstatut.

7. Mit der Mitgliedschaft erwirbt das Mitglied das Recht und die Pflicht, sich im Rahmen der Statuten an der politischen Willensbildung, den Wahlen und Abstimmungen zu beteiligen und die Ziele der Sozialdemokratischen Partei zu unterstützen.

8. Die zu entrichtenden Mitgliedsbeiträge richten sich nach der Finanzordnung der Partei in der jeweils gültigen Fassung.

9. Wer die Grundwerte der SPD anerkennt, kann ohne Mitglied der SPD zu werden, den Status eines Gastmitgliedes erhalten. Die Aufnahme sowie die Rechte und Pflichten des Gastmitgliedes richten sich nach § 10 a des Organisationsstatuts und der vom Parteivorstand hierzu erlassenen Richtlinie.

§ 4

Organe des Ortsvereins

Organe des Ortsvereins sind:

- die Mitgliederversammlung

- der Vorstand

§ 5

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Ortsvereins. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die Wahl des Ortsvereinsvorstandes, der Revisoren und der Delegierten zum Unterbezirksparteitag sowie die Verabschiedung von Wahlvorschlägen, Anträgen und Entschließungen. 3

1. Die Mitgliederversammlung soll regelmäßig und mindestens halbjährig stattfinden.

2. Sie wird vom Vorstand schriflich oder über elektronische Post unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von einer Woche, sofern diese Satzung nichts anderes vorschreibt, einberufen. Zuständig ist der/die Vorsitzende, im Verhinderungsfall seine Stellvertretung.

3. Die Mitgliederversammlung wird von dem oder der Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Sie ist beschlußfähig, sofern sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

4. Der Vorstand, die Revisoren und die Delegierten zum Unterbezirksparteitag werden in einer Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) für höchstens zwei Jahre gewählt. Die Jahreshauptversammlung ist schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Sie prüft die Stimmberechtigung der Teilnehmer/innen und wählt eine Versammlungsleitung. Während eines Geschäftsjahres notwendig werdende Nachwahlen finden auf einer Mitgliederversammlung statt.

5. Die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Delegierten sind geheim. Dies gilt auch für die Wahlen oder Wahlvorschläge zu Volksvertretungen.

6. Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt.

7. Die Mitgliederversammlung kann sich eine Geschäftsordnung geben.

8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf schriftliches Verlangen von zehn Prozent der Mitglieder einzuberufen.

§ 6

Vorstand

1. Der Ortsvereinsvorstand leitet den Ortsverein. Ihm obliegt die verantwortliche Durchführung der politischen, organisatorischen und finanziellen Aufgaben des Ortsvereins.

2. Der Ortsvereinsvorstand besteht aus:

der/dem Vorsitzenden,

einer/m stellvertretenden Vorsitzenden,

dem für das Finanzwesen verantwortlichen Vorstandsmitglied (Kassierer/-in)

dem/der Geschäftsführer(in), 4

den weiteren Mitgliedern.

3. Als notwendiges Organ bleibt ein Vorstand bis zur Neuwahl im Amt. Dies kann auch geschäftsführend geschehen.

4. Die Zahl der Mitglieder mit beratender Stimme bestimmt die Mitgliederversammlung bei der Neuwahl des Vorstandes.

5. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 7

Wahlen

1. Die Wahl des Ortsvereinsvorstandes erfolgt in getrennten Wahlgängen.

Nacheinander werden gewählt:

die/der Vorsitzende,

einer/m stellvertretenden Vorsitzenden,

der/die Kassierer(in),

der/die Geschäftsführer(in),

die weiteren Mitglieder.

2. Die Durchführung der Wahlen bestimmt sich nach der Wahlordnung der Partei. Dabei sind die Beschlüsse und Satzungsbestimmungen der Partei zur Mindestabsicherung von Frauen und Männern in Funktionen und Mandaten strikt zu beachten.

3. Persönliche Anforderungen für Kandidaturen, soweit sie sich aus den Statuten und Verhaltensregeln in der jeweiligen gültigen Fassung ergeben, sind zu beachten.

§ 8

Revision

1. Zur Prüfung der Kassenführung des Ortsvereins werden für die Dauer der Amtszeit des Ortsvereinsvorstandes mindestens zwei Revisoren/Revisorinnen gewählt. Sie dürfen weder Mitglieder des Ortsvereinsvorstandes noch hauptamtlich tätige Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der Partei sein.

2. Sie berichten der Jahreshauptversammlung und stellen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes in Finanzangelegenheiten.

3. Die Finanzordnung der Partei ist verbindliche Grundlage für das wirtschaftliche Handeln des Ortsvereins. 5

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 9

Satzungsänderungen

Änderungen dieser Satzung können nur mit Zweidrittelmehrheit durch eine Mitgliederversammlung beschlossen werden, die schriftlich unter genauer Angabe der beabsichtigten Änderung mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen ist.

§ 10

Arbeitsgemeinschaften und Datenschutz

1. Die Grundsätze für die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaften in der SPD sowie die Datenschutzrichtlinien gelten in der jeweils gültigen Fassung.

2. Mitgliederentscheide richten sich nach § 13 Organisationsstatut und den dazu ergangenen Verfahrensvorschriften.

§ 11

Schlußbestimmung

Diese Satzung gilt nur im Rahmen des Organisationsstatuts der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der jeweils gültigen Fassung.

§ 12

Diese Satzung tritt am 29.09.2017. in Kraft.